Rüsselsheim und Groß-Gerau. Im Rahmen der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „Schwächere Verkehrsteilnehmer“ haben Polizeikräfte der Verkehrskontrollgruppe der Polizeidirektion Groß-Gerau gemeinsam mit der Stadtpolizei am Dienstag (20.10.) Kontrollen in den Innenstädten von Rüsselsheim und Groß-Gerau durchgeführt.
Ergebnisse der Verkehrskontrollen
Die Einsatzkräfte kontrollierten zwischen 10 und 17 Uhr insgesamt 58 Fahrzeuge, 17 Fahrräder und Pedelecs, 25 E-Scooter sowie weitere Krafträder. Dabei wurden 137 Personen überprüft. Insgesamt stellten die Beamten 50 Ordnungswidrigkeiten fest, darunter Geschwindigkeitsüberschreitungen, Gurtverstöße und technische Veränderungen an Fahrzeugen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 59 km/h in einer Tempo-30-Zone.
Darüber hinaus ahndeten die Ordnungskräfte zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und einen Fall von Unterschlagung eines E-Scooters. Zwei Kinder, die mit E-Scootern unterwegs waren, wurden angehalten, ihre Fahrten beendet und an ihre Eltern übergeben.
Besondere Fälle und Maßnahmen
Auf dem Marktplatz in Groß-Gerau kontrollierten die Beamten einen 32-jährigen Fahrradfahrer. Sein Fahrrad erreichte ohne Tretbewegung mehr als 25 km/h, verfügte jedoch nicht über die erforderliche Zulassung. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und soll nun von einem Gutachter geprüft werden.
Appell und weitere Kontrollen
Die Polizei suchte während der Kontrollen auch das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, die die Maßnahmen überwiegend begrüßten. Sie appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein, um gemeinsam die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Da der Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer eine zentrale Rolle in der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Hessen einnimmt, sind weitere zielgerichtete Kontrollen in ganz Südhessen geplant. Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden und das Risiko für besonders gefährdete Gruppen zu minimieren.







