Wiesbaden. Wie beeinflussen Gaming und digitale Medien junge Menschen, und wie lassen sich Medienkompetenz sowie demokratische Werte gegen extremistische Einflüsse stärken? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Arbeitskreises „Sicherheit für Alle“ (AK-SifA) am Dienstagabend im Haus der Vereine in Wiesbaden.
Teilnehmer und Referenten
Vertreter der Polizei, migrantischer Organisationen, Gemeinschaften und Vereine nahmen an der Veranstaltung teil. Die Referenten Günter Steppich, Lehrer und Experte für Medienkompetenz und digitale Jugendkultur, sowie Lars Wiegold, Fachreferent für Gamingkultur und digitale Radikalisierungsdynamiken, erläuterten Chancen digitaler Medien und Herausforderungen wie Desinformation, Hass im Netz sowie extremistischer Einflussnahme.
Bedeutung des gemeinsamen Engagements
Polizeivizepräsidentin Thaler vom Polizeipräsidium Westhessen betonte die Wichtigkeit des Dialogs: „Digitale Lebenswelten zu verstehen, ist eine wichtige Voraussetzung, um junge Menschen zu stärken und sie vor extremistischen Einflüssen im Netz zu schützen. Dafür braucht es Medienkompetenz, Aufklärung und einen offenen Dialog zwischen allen gesellschaftlichen Akteuren.“
Arbeitskreis „Sicherheit für Alle“
Seit 2010 verfolgt der Arbeitskreis das Ziel, das Vertrauen von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationsgeschichte in die Polizei zu stärken, Präventionsangebote zu schaffen und den Dialog zu fördern. Die Veranstaltung zeigte erneut die Bedeutung, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam Strategien für Prävention, Medienkompetenz und demokratische Werte zu entwickeln.
Organisation und Abschluss
Ein besonderer Dank galt den Migrationsbeauftragten des Polizeipräsidiums Westhessen, Herrn Bouhmara und Herrn Colak, für die Vorbereitung und Organisation. Die Veranstaltung endete um 20:00 Uhr und wurde durch ein gemeinsames Abendessen ergänzt, das den Austausch weiter vertiefte.







