Frankfurt – Am 17. September 2026 führte das Polizeipräsidium Frankfurt am Main mit rund 120 Einsatzkräften umfassende Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet und auf den umliegenden Autobahnen durch. Insgesamt wurden mehr als 600 Verkehrsteilnehmer überprüft, darunter Pkw-Fahrer, Zweiradfahrer und Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen.
Schwerpunkte der Kontrollen und Maßnahmen
Das Hauptaugenmerk lag auf der Bekämpfung der regelwidrigen Nutzung von E-Scootern. In Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt wurden neue Präventionsplakate zu Alkohol- und Geschwindigkeitsverstößen bei der Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen vorgestellt. Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte auf den Bundesautobahnen neben der Geschwindigkeit auch die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten.
Zivile Kontrollen richteten sich gezielt gegen getunte Fahrzeuge sowie das Fahren unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. An einer Grundschule wurde das Konzept „Blitz für Kids“ mit Geschwindigkeits- und Anhaltekontrollen umgesetzt, was bei Eltern und Lehrkräften auf große Zustimmung stieß.
Ergebnisse und Folgen der Kontrollen
Die Polizei stellte insgesamt 357 Ordnungswidrigkeiten und 19 Straftaten fest. Dazu gehörten unter anderem das Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss. Mehrere Fahrzeuge und Elektrokleinstfahrzeuge wurden sichergestellt, bei einigen bestand der Verdacht auf unerlaubte technische Veränderungen.
Begleitend zu den Kontrollen wurden Informationsflyer verteilt und Sensibilisierungsgespräche geführt, um das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu stärken.
Ausblick auf weitere Maßnahmen
Die Schwerpunktkontrollen werden regelmäßig wiederholt, um die Verkehrsunfallzahlen in Frankfurt nachhaltig zu senken und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.





