Frankfurt am Main – Bei einer Personenkontrolle am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens stellten Bundespolizisten am 17. September 2026 Betäubungsmittel und eine zugriffsbereite Schreckschusspistole sicher. Ein 29-jähriger türkischer Staatsangehöriger leistete dabei massiven Widerstand.
Auslöser der Kontrolle und Widerstandshandlung
Die Bundespolizisten wurden auf den 29-Jährigen und seine Begleitperson aufmerksam, als diese beim Erblicken der Streife schnellen Schrittes das Gebäude verlassen wollten. Die anschließende Kontrolle stieß auf Widerstand: Der Mann äußerte lautstark seine Ablehnung und verhielt sich aggressiv. Eine Abfrage in den Fahndungssystemen ergab mehrere frühere polizeiliche Bekanntschaften.
Durchsuchung und Fund von Waffen und Drogen
Im Zuge der Kontrolle wurde das Gepäck des Mannes durchsucht. Dabei kam es zu einer massiven Widerstandshandlung, die eine Mitnahme zur Dienststelle erforderlich machte. Dort entdeckten die Beamten in der Reisetasche eine Schreckschusspistole mit vier Schuss sowie Betäubungsmittel.
Ermittlungen und rechtliche Folgen
Die Bundespolizeidirektion Frankfurt am Main leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ein. Die Ermittlungen dauern an.
Auswirkungen und Einsatzlage
Der Einsatz führte zu keiner längeren Sperrung am Fernbahnhof. Die Bundespolizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, um die Lage zügig unter Kontrolle zu bringen.
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