Hattersheim am Main. Die Jugendfeuerwehren aus Hattersheim, Okriftel und Eddersheim führten am Wochenende vom 24. auf den 25. Oktober 2026 einen 24-stündigen Übungseinsatz durch. Die Jugendlichen erlebten dabei den Alltag einer Berufsfeuerwehr mit Unterricht, Übungseinsätzen und gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Vielseitige Übungsszenarien fordern die Jugendlichen
Die Einsatzübungen umfassten unterschiedliche Szenarien: Die Rettung einer verschütteten Person an einer Scheune, zwei simulierte Verkehrsunfälle in der Straße Im Gotthelf und auf einem Parkplatz in der Stettiner Straße sowie eine Tierrettung aus einem Baum in den Eddersheimer Mainwiesen. Zudem wurden ausgelöste Brandmeldeanlagen und ein Gefahrgutunfall am Hattersheimer Freibad nachgestellt.
Nachtszenarien mit Personensuchen und Brandeinsätzen
Auch nach Einbruch der Dunkelheit setzten sich die Übungen fort. Die Jugendlichen führten Personensuchen durch und bewältigten weitere Brandeinsätze. Dabei mussten sie sich auf wechselnde Situationen einstellen und als Team zusammenarbeiten.
Gemeinsame Großübung auf dem Wertstoffhof
Der Höhepunkt war eine gemeinsame Einsatzübung der drei Jugendfeuerwehren am Samstagnachmittag auf dem Wertstoffhof in Hattersheim. Dort galt es, bei einem angenommenen Wohnungsbrand zwei vermisste Personen zu retten, eine Person aus einer Pkw-Grube zu befreien und ein Feuer im Freien mit verletzter Person zu bekämpfen. Die Jugendlichen koordinierten sich, verteilten Aufgaben und setzten ihr Wissen gemeinsam ein.
Erfahrungen und Zusammenarbeit stärken
Stadtjugendfeuerwehrwartin Svenja Baum betonte, dass die Jugendlichen an diesem Wochenende zeigen konnten, was sie gelernt haben, und neue Erfahrungen sammelten. Dabei wachse auch das Vertrauen untereinander, das sich im gemeinsamen Alltag im Feuerwehrhaus weiter festige.
Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim dankten allen Betreuerinnen, Betreuern und Unterstützenden, die das Wochenende ermöglichten. Für mögliche Beeinträchtigungen durch die Fahrten der Einsatzfahrzeuge und die Übungsszenarien bittet die Feuerwehr die Bevölkerung um Verständnis.










