Ingelheim. Grundschüler der Pestalozzischule und die Polizei haben gemeinsam eine Aktion gegen Elterntaxis gestartet, um die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen. Viertklässler verteilten selbst gebastelte Strafzettel an Autofahrer, die vor der Schule falsch parkten oder hielten.
Aktion mit selbst gebastelten Strafzetteln
Die Schülerinnen und Schüler wurden in kleinen Gruppen von der Polizei und dem Automobilclub ACE begleitet und verteilten die Strafzettel mit sichtlicher Begeisterung. Die Aktion soll Eltern für die Gefahren durch hohes Verkehrsaufkommen und unübersichtliche Situationen vor der Schule sensibilisieren.
Verkehrssicherheit aus Kindersicht erleben
Eltern konnten mit sogenannten Tiefsehrohren den Straßenverkehr aus der Perspektive eines Kindes wahrnehmen. Diese Geräte zeigen, wie eingeschränkt das Sichtfeld von Kindern ist und warum besondere Vorsicht in Schulnähe notwendig ist. Viele Eltern reagierten mit einem Aha-Effekt.
Polizeikontrollen und weitere Maßnahmen
Eine Polizeistreife kontrollierte zeitgleich das bestehende Durchfahrtsverbot in der Carolinenstraße zwischen 7:30 und 8:00 Uhr. Dabei wurden vier Verstöße festgestellt und geahndet. Die Schule und die Polizei laden zudem zu einem Elternabend ein, um weitere Informationen zur Verkehrssicherheit zu geben.
Reaktionen und Ausblick
Die Aktion stieß auch bei Anwohnerinnen und Anwohnern auf Zustimmung. In den kommenden Wochen wird die Initiative mit wechselnden Schülerinnen und Schülern wiederholt. Ziel ist es, den Verkehr vor der Schule zu reduzieren und Kindern einen sicheren, selbstständigen Schulweg zu ermöglichen.










