Westhofen – Am Freitagnachmittag gegen 14:20 Uhr kommt es auf der A61 in Höhe Westhofen zu zwei kurz aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen, an denen vier Fahrzeuge beteiligt sind. Die Folgen sind neben Sachschäden auch eine leichtverletzte Kleinkindpassagierin und eine halbstündige Vollsperrung der Fahrbahn.
Unfallhergang auf der A61
Aufgrund stockenden Verkehrs in Fahrtrichtung Ludwigshafen muss ein 28-jähriger Opel-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen abbremsen. Die unmittelbar folgende 26-jährige Opel-Fahrerin kann nicht rechtzeitig reagieren und kollidiert frontal mit dem Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs. Dabei wird ihre zweijährige Tochter leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.
Hinter der 26-jährigen Fahrerin kann ein 28-jähriger Peugeot-Fahrer noch rechtzeitig abbremsen und verhindert so eine Kollision mit dem Opel. Allerdings wird er selbst vom nachfolgenden 21-jährigen Mercedes-Fahrer übersehen, der zu spät bremst und das Heck des Peugeot frontal trifft. Der Mercedes wird durch den Aufprall so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit ist.
Folgen für Verkehr und Einsatzkräfte
Insgesamt entsteht an den vier beteiligten Fahrzeugen ein Sachschaden von etwa 13.000 Euro. Die freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Wonnegau ist mit 18 Einsatzkräften vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die Bergung zu unterstützen. Für die Fahrzeugbergung wird die Fahrbahn für rund 30 Minuten voll gesperrt.
Gefährliche Wendemanöver während der Sperrung
Während der Sperrung nutzen mehrere Verkehrsteilnehmer die Ausfahrt Gundersheim, um entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn zu wenden und zurückzufahren. Diese gefährlichen Manöver hätten leicht zu weiteren Unfällen mit schwerwiegenden Folgen führen können. Die Polizei betont, dass das Ausbleiben weiterer Unfälle in diesem Zusammenhang dem Zufall zu verdanken ist.
Polizeiliche Ermittlungen und Hinweise
Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim bittet Zeugen und Hinweisgeber, die sachdienliche Angaben zu den beteiligten Fahrzeugen oder den Wendemanövern machen können, sich unter den bekannten Kontaktdaten zu melden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und den Umständen der gefährlichen Fahrmanöver dauern an.
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