Mainz. Die Feuerwehr Mainz beteiligt sich am Samstag, 26. September, an einem landesweiten Übungstag für den Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz. Im Zeitraum von 8 bis etwa 14 Uhr testen rund 100 Einsatz- und Unterstützungskräfte gemeinsam mit weiteren Behörden und Organisationen die Führungs- und Kommunikationsstrukturen für eine großflächige Schadenslage.
Szenario: Länger andauernder Stromausfall mit Kommunikationsstörungen
Das Übungsszenario basiert auf einem langanhaltenden Stromausfall, der zu erheblichen Einschränkungen der Kommunikations- und Versorgungsstrukturen führt. Im Fokus steht die Arbeit des Führungsstabes und der Leitstellen, die ein gemeinsames Lagebild über den gesamten Leitstellenbereich erstellen und alternative Kommunikationswege erproben.
Notfallmeldestellen für Bürgerinnen und Bürger
Im Mainzer Stadtgebiet werden mehrere Notfallmeldestellen eingerichtet und besetzt. Diese dienen dazu, Notfälle persönlich entgegenzunehmen, falls die Notrufnummern 110 und 112 aufgrund des Stromausfalls nicht erreichbar sind. Die gemeldeten Notfälle werden an Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr weitergeleitet. Am Übungstag selbst bleiben die Notrufnummern regulär erreichbar.
Parallelübung des ASB an der MEWA Arena
Parallel zur Feuerwehrübung führt der ASB-Landesverband Rheinland-Pfalz eine Verlegeübung im Bereich der MEWA Arena durch. Dabei fahren Kräfte einer Landeseinheit mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen einen Sammelraum an. Das erhöhte Einsatzaufkommen in diesem Bereich ist Teil der Übung und kein Hinweis auf einen realen Einsatz.
Besuch von Oberbürgermeister Nino Haase
Am Vormittag besucht Oberbürgermeister Nino Haase die Leitstelle und den Führungsstab, um sich einen Überblick über den Übungsablauf und die Gefahrenabwehrstrukturen zu verschaffen.
Ziel der Übung
Mit der Übung sollen bestehende Planungen und Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen überprüft und Erkenntnisse für den Ernstfall gewonnen werden. Das vorbereitete Netz der Notfallmeldestellen erstreckt sich über das gesamte Mainzer Stadtgebiet und ist bereits online einsehbar.









