Frankfurt – Der Zoll hat bei einer erneuten Kontrolle im Frankfurter Bahnhofsviertel rund 1.600 nicht zugelassene Potenzmittel in einem Kiosk sichergestellt. Die Tabletten wurden offenbar rezeptfrei und versteckt unter der Ladentheke angeboten. Zudem fanden die Beamten weitere Tabletten in den Toilettenräumen des Geschäfts. Die gesamte Ware wurde beschlagnahmt.
Kontrolle im Bahnhofsviertel deckt illegalen Arzneimittelhandel auf
Die Sicherstellung reiht sich an einen vorherigen Einsatz an, bei dem in einem anderen Kiosk im Bahnhofsviertel etwa 1.500 nicht zugelassene Potenzmittel entdeckt wurden. Diese waren in einem Hinterraum gelagert. Zusätzlich wurden 20 Stangen unversteuerte Zigaretten sichergestellt. Gegen die Betreiber beider Kioske wurden Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz und mögliche Tabaksteuerhinterziehung eingeleitet.
Auswirkungen für Verbraucher und Bedeutung der Kontrollen
Tanja Ackermann, Pressesprecherin des Hauptzollamts Darmstadt, betont, dass die wiederholten Funde auf einen anhaltenden illegalen Handel im Bahnhofsviertel hinweisen. Der Verkauf nicht zugelassener Arzneimittel außerhalb des regulären Arzneimittelverkehrs stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für Verbraucher dar. Die Kontrollen sollen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherstellen und Verbraucher schützen.
Weitere Ermittlungen und Kontrolldruck im Frankfurter Bahnhofsviertel
Die Ermittlungen gegen die Kioskbetreiber dauern an. Der Zoll kündigt an, die Kontrollen im Bahnhofsviertel fortzusetzen, um illegalen Handel mit Potenzmitteln und unversteuerten Tabakwaren weiterhin zu unterbinden. Die Sicherstellungen verdeutlichen die anhaltende Problematik in diesem Bereich.
Weitere Informationen zum Thema illegaler Arzneimittelhandel und Zollkontrollen finden Sie in unseren Berichten zur Sicherheit im Frankfurter Bahnhofsviertel.


